Still not lovin gentrification
2020-12-28, 19:55–20:35, franconian.net
Language: German

Die Geschichte einer etwas ungewöhnlichen Hausbesetzung im schwäbischen Reutlingen (kein Witz!) und was sich daraus bisher entwickelt hat - zusammen mit einer Idee, wie selbstbestimmtes Wohnen aussehen kann und meinen bisherigen Erfahrungen, was auf unserem Weg hilfreich war.


Wir befinden uns im Jahre 2019 n.Chr. Der ganze Wohnungsmarkt im Ländle wird von gierigen Vermieterinnen kontrolliert... Im ganzen Ländle? Nein! Die aus unbeugsamen Reutlingerinnen bestehende 'Crew' hört nicht auf, dem Wucher Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die GWG und ihre Verbündeten... So begann im Mai letzten Jahres die Geschichte der Hausbesetzung der K39 in Reutlingen - und weil sowas in der schwäbischen Provinz (nimmt man mal die typischen Uni-Städte Tübingen und Freiburg aus) wirklich ungewöhnlich ist, war ich natürlich neugierig genug, da mal vorbeizuschauen... Zwischenzeitlich ist viel passiert. Was genau passiert ist, wie es (hoffentlich) weitergeht, aber auch was das Mietshäuser Syndikat ist und was ich persönlich auf dem bisherigen Weg gelernt habe, soll Inhalt des Talks sein.


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Wie aus eine Hausbesetzung (hoffentlich) ein Wohnprojekt des Mietshäuser Syndikats wird

Ausgebildete Mathe- und Informatiklehrerin aus der schwäbischen Provinz, zwischenzeitlich im Bereich Informationssicherheit tätig. War "nur mal kucken, was die da bei dieser Hausbesetzung machen" und wurde mit offenen Armen empfangen. Gehört jetzt auch zum "Fanclub Kollektives Eigenheim" und freut sich sehr, Teil eines so coolen Projekts zu sein :-)